Allgemeine Geschäftsbedingungen
Reß Holz und Raum
Christian Reß – Einzelunternehmen
Duddenhäuser Straße 16 · 27333 Bücken
Telefon: 0163 8443240 · E-Mail: Ress.holzundraum@gmail.com
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für Verträge zwischen Reß Holz und Raum, Christian Reß – Einzelunternehmen, nachfolgend Auftragnehmer, und dem Auftraggeber über die im Angebot, der Auftragsbestätigung oder der individuellen Vereinbarung beschriebenen Leistungen. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Vertragsschluss und Leistungsumfang
Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots, Unterzeichnung der Auftragsbestätigung oder eine sonstige eindeutige Auftragserteilung und deren Annahme zustande. Maßgeblich für den Leistungsumfang sind die konkret vereinbarten Leistungen. Angaben in Angeboten sind, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, keine Beschaffenheitsgarantien.
§ 3 Preise und Vergütung
Es gelten die vereinbarten Preise. Soweit Preise als Nettopreise angegeben sind, kommt die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu, sofern sie gesetzlich geschuldet wird. Arbeiten nach Zeitaufwand werden nach dem vereinbarten Stundensatz abgerechnet. Fahrt-, Liefer-, Entsorgungs- und sonstige Nebenkosten werden nur berechnet, wenn sie vereinbart oder gesetzlich geschuldet sind.
§ 4 Abschlagszahlungen und Fälligkeit
Bei größeren oder länger laufenden Aufträgen können angemessene Abschlagszahlungen vereinbart werden. Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung ohne Abzug fällig. Gesetzliche Rechte bei Zahlungsverzug bleiben unberührt.
§ 5 Zusatzleistungen und Änderungen
Leistungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden zusätzlich vergütet. Änderungen oder Zusatzleistungen werden nach Möglichkeit vor Ausführung mit dem Auftraggeber abgestimmt. Ist eine vorherige Abstimmung wegen der Situation vor Ort nicht möglich und ist eine Maßnahme zur ordnungsgemäßen Fortführung des Auftrags erforderlich, wird der Auftraggeber unverzüglich informiert.
§ 6 Material und Leistungen des Auftraggebers
Vom Auftragnehmer beschafftes Material wird entsprechend der Vereinbarung berechnet. Vom Auftraggeber bereitgestellte Materialien, Bauteile oder Untergründe müssen für den vorgesehenen Zweck geeignet sein. Der Auftragnehmer weist auf erkennbare Bedenken gegen die Eignung hin. Für Mängel, die ausschließlich auf vom Auftraggeber bereitgestelltes ungeeignetes oder mangelhaftes Material zurückzuführen sind, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
§ 7 Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber hat die für die Durchführung erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, insbesondere Zugang zu den Arbeitsbereichen zu ermöglichen, notwendige Informationen bereitzustellen und vereinbarte Mitwirkungshandlungen rechtzeitig vorzunehmen. Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung können nach den gesetzlichen Vorschriften zusätzlich vergütet werden.
§ 8 Ausführungsfristen und Verzögerungen
Vereinbarte Termine und Fristen gelten nur als verbindlich, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Lieferproblemen, fehlender Mitwirkung des Auftraggebers oder anderer vom Auftragnehmer nicht zu vertretender Umstände führen zu einer angemessenen Verlängerung der Ausführungsfrist. Gesetzliche Rechte des Auftraggebers bleiben unberührt.
§ 9 Abnahme
Soweit eine werkvertragliche Abnahme geschuldet ist, ist der Auftraggeber nach Fertigstellung zur Abnahme nach den gesetzlichen Vorschriften verpflichtet. Bei der Abnahme festgestellte Mängel werden dokumentiert und nach den gesetzlichen Vorschriften behandelt. Eine Abnahme wird nicht fingiert, soweit dem zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
§ 10 Mängelrechte
Für Mängel gelten die gesetzlichen Gewährleistungs- und Nacherfüllungsrechte. Der Auftragnehmer erhält bei berechtigten Mängeln grundsätzlich die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit zur Nacherfüllung. Die gesetzlichen Rechte des Auftraggebers werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
§ 11 Haftung
Der Auftragnehmer haftet nach den gesetzlichen Vorschriften. Keine Haftungsbeschränkung gilt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit sowie in Fällen, in denen eine Haftung zwingend gesetzlich vorgeschrieben ist. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Haftungsregeln.
§ 12 Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Waren und Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung der jeweiligen Forderung Eigentum des Auftragnehmers, soweit ein Eigentumsvorbehalt rechtlich zulässig ist.
§ 13 Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur ausgeübt werden, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 14 Verbraucher und Widerrufsrecht
Bei Verbrauchern gelten die zwingenden gesetzlichen Vorschriften zum Verbraucherschutz. Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, erhält der Verbraucher die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung und die erforderlichen Informationen gesondert. Ein Beginn der Leistung vor Ablauf einer Widerrufsfrist erfolgt bei bestehendem Widerrufsrecht nur unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen und erforderlichen Erklärungen.
§ 15 Kündigung und Beendigung
Das Recht beider Vertragsparteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei einer freien Kündigung durch den Auftraggeber gelten die jeweils einschlägigen gesetzlichen Vorschriften. Bereits erbrachte Leistungen und berechtigte Aufwendungen sind entsprechend den gesetzlichen Regelungen zu vergüten.
§ 16 Gerichtsstand und Schlussbestimmungen
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Gegenüber Unternehmern kann, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand vereinbart werden. Es gilt deutsches Recht. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, gelten an deren Stelle die gesetzlichen Vorschriften; die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.
Hinweis: Diese AGB gelten nur, wenn sie wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen wurden. Bei Verbraucherverträgen können zusätzliche Pflichtinformationen, insbesondere eine Widerrufsbelehrung und ein Muster-Widerrufsformular, erforderlich sein. Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag gehen diesen AGB vor.
Stand: Oktober 2026